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Als Tobi unter lautem Schreien eine Pickel entdeckt, rät Daniel: „Den musste anschreien, dann kommt er nicht wieder!“
Tobi: „Ne, das waren Blumen.“
Daniel: „Blumen muss man gut zureden, sonst gehen sie ein!“
Tobi: „Aber nicht die von IKEA.“ Er schlägt sich auf den Mund, schaut wie ein betröppelter Hund kurz nach rechts und links und verbessert sich dann: „Nicht die von einem schwedischen Möbelhaus. Die kannste anschreien wie du willst. Die sind aus Plastik!“
Wieder freut er sich über diesen Brüller, Daniel kichert fröhlich mit.
(
Das nur mal so, zur Veranschaulichung der oben angemerkten Sandkastenstimmung
)
In der ehemaligen Sitzecke haben sich Kristina und Jenny je einen leeren Getränkekasten als Sitzgelegenheit geschnappt. Auf dem Boden daneben sitzen Pluto und Daniel, Eva steht am Rande des Podests und bastelt eifrig an ihrem Mikro herum (
Das knarrt so fies in den Ohren 
)
Man gönnt sich die Gute-Nacht-Zigarette. Als Pluto und Jenny zum Zähneputzen aufbrechen, beginnt Daniel nach seinem Hustensaft zu suchen. Dabei singt er zur Melodie von Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“: „Gib mir meinen Hustensaft, ihr braucht ihn doch alle nicht. Gib mir meinen Hustensaft...“
(
Sind das die Nachwirkungen von falsch angewandten Reflexzonen?)
In der
Suite liegen Carlos und Sabrina im Bett. Sabrina wendet sich ihrem Bettnachbarn zu und merkt an: „Ich merk schon, dass mit dir was los ist, aber ich will da auch nicht immer fragen.“
Carlos: „Nein, das ist schon okay. Es geht mir ganz gut. Nur Harald... Ich mach mir da eben Gedanken, wie es ihm nun geht. Er fehlt mir und ich mache mir manchmal Sorgen. Aber ich habe vorhin mit Jessie gesprochen, das hat mir gut getan!“
Sabrina: „Du kannst auch immer zu mir kommen! Das weißt du!“
Carlos nickt: „Natürlich! Aber Jessie... Das hat sich so ergeben, und sie ist eine sehr Nette!“
Sabrina richtet sich leicht auf und schlägt einen strengeren Tonfall an: „Die Jessie. Die hat ja auch den Klaus nominiert, ne?“ (
Geschickter Themenwechsel)
Carlos spielt anstelle einer Antwort mit seinen Fingern.
Aber Sabrina weiß Carlos’ Neugier zu wecken: „Ja, der hat sich auch sehr aufgeregt. Also, der Klaus. Über die Jessie!“
Carlos: „Wieso?“
Sabrina: „Ja er hat sich aufgeregt, weil sie altes Tafelwasser ins Waschbecken geworfen hat. Total sinnlos!“
Mit Kopfschütteln und geschlossenen Augen lässt sie diese totale Sinnlosigkeit erst mal so im Raum stehen.
Nach kurzer Pause fährt Sabrina fort: „Wen hat die Iris nominiert?“
Carlos: „Mich. Sie und Klaus haben mich genommen. Das ist okay. Aber mit Klaus möchte noch sprechen. Ich möchte klären, was du mir da erzählt hast!“
Sabrina, wenig begeistert bis fast schon panisch: „Das bringt doch nix!“ (

)
Carlos beruhigt: „Ich werde dich da raushalten, also keinen Namen sagen. Ich werde nur sagen, dass mir etwas zu Ohren gekommen ist.“ (
Reicht schon als Fersehturm-Wink)
Sabrina, trotzig: „Ich werde ihn nicht ansprechen. Nicht, weil ich keinen Mut habe. Ich habe aber keinen Bock auf Diskussionen. Der hat für mich als Mensch verloren.“
Carlos sagt darauf nichts, sondern spielt weiter mit seinen Händen.
Sabrina, stolz: „Dem Pluto habe ich heute klipp und klar gesagt: Pluto, ich hab dich nicht nominiert!“ (
Das nenn ich mutig!)
Carlos: „Pluto mag ich gerne. Ich kann toll mit ihm lernen, er ist nett.“
Sabrina: „Na, ich mag ihn lieber als den Klaus!“ (
Gut, dass das endlich mal geklärt wäre.
) „Der würde nie Frauen beleidigen oder respektlos behandeln.“
Carlos: „Nein, natürlich nicht. Er ist schon manchmal etwas seltsam, aber er hat ein gutes Herz!“
Dem großen Lob kann sich Sabrina nun doch nicht anschließen: „Aber, wenn der Klaus nicht da wäre, dann hätte ich ihn nominiert.“
Carlos: „Hmmm. Ich weiß nicht, wenn ich außer Klaus nominiert hätte.“
Es folgt eine längere Diskussion über die Nominierung und die jeweils verteilten Stimmen. Sabrina merkt an, dass auch sie hätte auf der Liste stehen können, wenn nicht nur Jenny sie nominiert hätte.
Sabrina: „Aber die Jenny hat sich heute schon bei mir entschuldigt, dass sie mich genommen hat. Sie sagte, das sei ein fehler gewesen. Aber ich bin ihr da nicht böse...“ Sie pausiert kurz, richtet eine Haarsträhne und fährt fort: „Und die Iris, die Iris hatte auch eine Stimme. Aber die war ja geschützt!“
Carlos: „Das mit dem Schützen habe ich nicht verstanden.“
Sabrina: „Na, am Anfang der Woche konnten die Zuschauer anrufen und eine der Frauen schützen. Und das war dann die Iris.“
Carlos: „Aber warum nur Frauen?“
Sabrina: „Ja weil!“ (

)
Carlos wartet kurze Zeit, als jedoch dem „weil“ nichts folgt, fragt er nach: „Weil was?“
Sabrina: „Ja, weil er das halt gesagt hat. Der Big Brother. Und nächste Woche kann dann ein Mann geschützt werden!”
Plötzlich schreit Sabrina auf: „Meine Pille. Die habe ich vergessen. Ich muss die ja ab heute wieder nehmen.“ Sie schlägt die Bettdecke zurück und erklärt dem etwas verdutzt schauenden Carlos: „Sonst gehen meine Hormone durcheinander!“
Zurück im Bett kommt Sabrina ohne Umschweife auf ihr eigentliches Hauptanliegen zurück: „Der Klaus... Also, der Klaus! Ich red nicht mit dem. Er war so respektlos gegen mir. Warum soll ich Respekt gegen ihn haben, ganz ehrlich? Aber andererseits, ich muss nicht so gleich sein wie er.“ (
Alles Originalzitate 
)
Carlos beschwichtigend: „Musst dich nicht verrückt machen. Obwohl, ich hätte schon gerne, dass man mich anspricht.“
Sabrina denkt darüber kurz nach und Carlos erkundigt sich in dieser Zeit, was denn passiert wäre, wenn sie die Pille nun nicht genommen hätte.
Sabrina: „Da gehen halt die Hormone durcheinander!“
Carlos lacht leicht auf. „Okay!“
Sabrina: „Und wenn ich Geschlechtsverkehr habe, dann ist das ganz schlecht, sie zu vergessen!“ (

)
Carlos lacht: „Ja, das weiß ich!“
Das Licht geht aus, Carlos hüllt sich in seine Decke.
Sabrina, plötzlich und sehr bestimmt: „Also, ich sprech ihn morgen drauf an!“ ()
Carlos muss lachen: „Das beschäftigt dich doch ganz schön?!“
Sabrina, trotzig: „Ja, ich bin ja auch nicht eierstocklos.“
Carlos wiederholt amüsiert das Wort: „Eierstocklos...“
Sabrina: „Ja, Männer haben Kastanien und Frauen zwei Eierstöcke.“
Carlos: „Okay.“
Sabrina: „Und wenn man mutig ist, dann hat man als Frau Eierstöcke. Und es zeigt Charakter, wenn man die wirklich hat!“
Auch sie kuschelt sich nun ihre Decke. Es folgt noch eine kurze Unterhaltung über Cremes und Kosmetika, dann wünschen beide sich eine Gute Nacht.
(Da man von den anderen Bewohnern nichts mehr sah, war mit Ende des Gesprächs gegen 2.15 Uhr Nachtruhe
)