Jessie: „Sie hat da wahrscheinlich schon ihre Erfahrungen gemacht, dass sie niemandem vertrauen kann, außer sich selbst. Dann auch noch ihr schwieriges Verhältnis zu den Eltern...“
Tobi unterbricht: „Ja, das ist bei mir ja auch so. Ich hatte auch 15 Jahre kaum Kontakt zu meinen Eltern, und jetzt ist gerade mal wieder so eingerenkt. Das gleiche auch bei meiner Schwester.“
Sabrina, die zwischenzeitlich den Garten verlassen hatte, kehrt zurück. Sie war bei Cora, um sich nach deren Befinden zu erkundigen.
Tobi, vorsichtig: „Und?“
Sabrina: „Na das übliche. Du weißt ja, wie sie ist. Sie sagt, es sei alles okay. Aber es geht ihr nicht besser als dir.“
Jessie: „Ich hab das schon seit drei Tagen gemerkt, dass da was nicht stimmt. Aber andererseits, es ist ja bei mir nicht anders. Ich habe hier eine harte Schale. Ich bin hier viel verschlossener, mies gelaunt, grummelig, griesgrämig geradezu.“ (
Ich höre förmlich den Aufschrei ihrer Antis
)
Tobi: „Zuhause bin ich viel kälter. Ich grübel hier schon auch viel.“
Jessie, verwundert: „Zuhause nicht?“
Tobi schüttelt den Kopf: „Nicht so viel.“
Jessie: „Zuhause analysiere ich viel mehr. Da will ich wissen, wie die Leute ticken. Aber hier...“
Sabrina: „Ich analysiere zuhause auch viel.“
Tobi: „Aber zuhause sind es ja Leute, die kennst du. Da muss ich nicht mehr grübeln.“
Jessie nickt und fängt plötzlich an zu lachen: „Ich hab schon gesagt, die müssen uns alle in den Bus stecken und einen Tag ins Phantasialand bringen!“
Sabrina, begeistert von dieser Idee

: „Ja, wir brauchen Urlaub. Erst schnell shoppen, dann ins Phantasialand!“
Tobi: „Es ist hier so ein Zwischending: Es sind hier 11, 10 Leute, jeder ist anders
(Zitat: annasta
) und das ist auch cool, aber...“
Da er stockt, nimmt Jessie den faden auf: „Ja, das ist der Zwiespalt. Einerseits ist es toll... Da hörste eine Aleks Bechtel, die sagt, 2 Mio. Menschen schauen euch gerade zu. Und du denkst nur: Wow!“ Und mit gelangweilter Stimme: „Und dann denkste wieder: Was mache ich hier eigentlich?“
Sabrina. „Man lernt hier auch vieles. Wie der Uwe, der sagte heute, dass er voll die Liebe zu schätzen gelernt hat hier drin. Und ich lerne hier auch viel. Auch, dass ich noch viel lernen kann.“
Jessie, schmunzelnd: „Ich dachte ja, ich bin die einzige, die so denkt hier. Ich dachte: Du bist hier voll am Durchdrehen!“
Die anderen geben ihren zustimmenden Beitrag zu diesem Kommentar, u.a. meldet sich auch erstmals Eva zu Wort. Leider scheint ihr Mikro verdeckt zu sein, denn sie ist nicht zu verstehen.
Fazit ist: Das Leben im Haus ist schwerer als erwartet und man ist unsicher, was zwischenzeitlich draußen passiert.
Jessie: „Na, ich denke, ich komm hier raus, und hab schon keine Oma mehr. Vielleicht komme ich auch raus und hab keinen Freund mehr. Klar, dann kann man sagen, das hat dann eben nicht gepasst nicht gepasst. Aber ich würde mir da trotzdem sagen: Das haste dir versaut!“
Sabrina: „Ich will’s ja jetzt nicht erwähnen, aber ich hab so Hunger!“ (
dezenter, unerwähnter Themenwechsel)
Tobi daraufhin grinsend: „Ich bin relaxed!“
Mit einem relaxeden Tobi und einer hungrigen Sabrina in der Mitte, entschlließt sich das Quartett daraufhin, wieder ins Haus zu gehen.
Sabrina ruft zum Abschied in Richtung des Hühnerstalls: „Auf Wiedersehen, Gudrun!“
Im Haus bestätigt Sabrina noch einmal ihren leeren Magen: „Der Hunger, der vergewaltigt mich gerade!“
Deshalb zieht sie jetzt auch den Schlaf vor. Sie wünscht Eva, Jessie und Tobi (der kurz ins Bad gegangen ist) eine „nice gute Nacht“ (

) und verschwindet in die
Suite.
Eva bleibt alleine auf der Couch zurück.
Als Tobi aus dem Bad kommt und in Richtung seines Schlafzimmers schlendert, häklt er bei Evas Anblick kurz inne und fragt verwundert: „Was los?“
Eva: „Mich wundert: Hier gehen alle so ab. Und bei mir? Nichts! Ich komm mir vor wie eine ausgedörrte Schildkröte!“ (
Das erklärt dann auch ihre Zurückhaltung beim Gespräch im Garten
)
Sie muss selbst über ihren Vergleich lachen.
Tobi verabschiedet sich mit einem: „Na dann, du Schildkröte!“
Es erfolgt mit dem Eintreten Tobis ins Schlafzimmer eine Schalte in eben jenes. Tobi krabbelt ins Bett, nimmt Cora, die noch wach ist, in den Arm und beginnt sie im Gesicht zu streicheln. Es folgen einige Küsse, dann dreht sich Tobi auf den Rücken, nimmt Cora in den Arm und beide scheinen nun schlafen zu wollen.
Ende gut, alles gut, endet eine weitere aufregende Nacht imm BB-Haus.
(Übrigens kann Tobi wohl nicht schlafen, er ist aktuell, 2.15 Uhr, noch immer wach und ändert seine Armpositionen