News-Reporter
TRASH-TV Ludwigshafenerinnen und Mettenheimer reüssieren in Privatsendern
/LUDWIGSHAFEN. Ja, da guckst du - so mancher, der zu den Reichen, Schönen und Berühmten gehören will, scheut keine Mühen, um eben dorthin zu kommen. Was Politiker können, nämlich in den "Big Brother"-Container zu gehen, können schon längst auch Bürgerliche. Wem das nicht reicht, der fliegt nach USA und posiert offenherzig in Designer-Klamotten.
Wer solchem Treiben zuschauen möchte, der kann dies derzeit tun im TV bei der neuen Big-Brother-Staffel oder auch der VOX-Reihe "Good bye Deutschland" - und was sieht der geneigte Trash-Fan dort? Die Ludwigshafenerinnen Iris Klein und Daniela Katzenberger und Designer Dominik Laux aus Mettenheim, die alles geben, um die Scheinwerfer der Glitzerwelt auf sich zu lenken.
Dominik Laux kann darüber nur schmunzeln: "VOX ist auf mich zugekommen, ich habe mir lange überlegt, ob ich mitmachen soll", sagte er zu der Serie, der derzeit als Aufzeichnung vom November über die Bildschirme flimmert. Er habe nicht die Gefahr gesehen, in die Schublade der B-Promis gesteckt zu werden und sei für zehn Tage nach Los Angeles geflogen, um dort mit Daniela Katzenberger zu drehen: "Und was jetzt im TV läuft, ist alles Show. Man muss die Reihe sehen als Soap." Die Ludwigshafenerin, die bislang auffiel als Dessous-Model oder auch Kandidatin für Hugh Hefners Playboy-Villa, werde "nie im Leben das neue Gesicht" seiner Modelinie, wie dies in der Serie behauptet wird. "Daniela hofft auf eine Karriere, auf irgendeine - sie sieht in ihren Auftritten eine Chance auf Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte zu bekommen". Allerdings, so lobt er die Ludwigshafenerin, sei Daniela sehr realistisch, wisse, dass sie keine Model-Figur habe, dass sie es in diesem Metier zu nichts bringen werde: "Sie ist professionell, zickt nicht rum und agiert speziell für die Kamera". Er selbst habe seit Beginn der Ausstrahlung nur positive Reaktionen erhalten: "Das ist sehr gute PR, ich denke, das Jahr 2010 wird ein sehr gutes für mich." Er mache inzwischen auch sehr viel Styling bei Fotoproduktionen - zu einer solchen ist er bereits wieder nach Amerika geflogen, ab 20. Januar ist Laux dann bei der Berliner Fashionweek.
Daniela Katzenberger ist inzwischen wieder zu Hause, die Kosmetikerin kann hier ihrer Mama Iris Klein zuschauen, die ihre Kneipe "Im Bett" verlassen hat, um im Big Brother-Container neue Herausforderungen zu suchen. Dass die Mama im Gespräch ist - so oder so - scheint der Tochter indes nicht so recht zu behagen: "Dazu sage ich nichts", wimmelt sie Nachfragen nach ihren Empfindungen mit Blick auf Mama im "Big-Brother"-Container ab. Auch auf wiederholtes Nachfragen bleibt die Blondine sprachlos. Vielleicht auch deshalb, weil sie eigentlich der Meinung war, das Journalisten-Interesse gelte ihr selbst...
Sprachlos - das war auch der ehemalige Oggersheimer Ortsvorsteher und Helmut-Kohl-Vertraute Albin Fleck, als er von dem TV-Auftritt seiner Mitbürgerin hörte. "Die blamiert ganz Oggersheim", ärgerte sich der frühere Ortschef, "jetzt meinen alle Leute in Deutschland, bei uns hier wäre sowas normal..." War er schon einmal "Im Bett"? Fleck winkt ab: "Um Gottes willen - da geh ich doch nicht hin."
Der zweifache Olympiateilnehmer und ehemalige Ruder-Vizeweltmeister Winfried Ringwald schüttelt ebenfalls nur den Kopf: "Manche Leute tun alles, um irgendwie berühmt zu werden und kennen keinerlei Hemmungen, da kann man nur sprachlos zuschauen", sagte der Vorsitzende des Ludwigshafener Sportverbandes, der jahrelang als Nachbar neben der Kneipe "Im Bett" am Schillerplatz wohnte. "Ein Ruhmesblatt für die beteiligten Personen und auch für Oggersheim ist das nicht..."
So sieht es auch der renommierte Oggersheimer Gastwirt Fritz Wagner ("Goldener Stern"), bei dem vor allem Sportler verkehren: "Die blamiert unseren ganzen Berufsstand", ärgerte sich der bekannte Gastronom. Die Sendung hat er noch nicht gesehen - "aber was man so hört, reicht mir schon."
Quelle:
http://www.wormser-zeitung.de/region/rhe...gen/8230093.htm
/LUDWIGSHAFEN. Ja, da guckst du - so mancher, der zu den Reichen, Schönen und Berühmten gehören will, scheut keine Mühen, um eben dorthin zu kommen. Was Politiker können, nämlich in den "Big Brother"-Container zu gehen, können schon längst auch Bürgerliche. Wem das nicht reicht, der fliegt nach USA und posiert offenherzig in Designer-Klamotten.
Wer solchem Treiben zuschauen möchte, der kann dies derzeit tun im TV bei der neuen Big-Brother-Staffel oder auch der VOX-Reihe "Good bye Deutschland" - und was sieht der geneigte Trash-Fan dort? Die Ludwigshafenerinnen Iris Klein und Daniela Katzenberger und Designer Dominik Laux aus Mettenheim, die alles geben, um die Scheinwerfer der Glitzerwelt auf sich zu lenken.
Dominik Laux kann darüber nur schmunzeln: "VOX ist auf mich zugekommen, ich habe mir lange überlegt, ob ich mitmachen soll", sagte er zu der Serie, der derzeit als Aufzeichnung vom November über die Bildschirme flimmert. Er habe nicht die Gefahr gesehen, in die Schublade der B-Promis gesteckt zu werden und sei für zehn Tage nach Los Angeles geflogen, um dort mit Daniela Katzenberger zu drehen: "Und was jetzt im TV läuft, ist alles Show. Man muss die Reihe sehen als Soap." Die Ludwigshafenerin, die bislang auffiel als Dessous-Model oder auch Kandidatin für Hugh Hefners Playboy-Villa, werde "nie im Leben das neue Gesicht" seiner Modelinie, wie dies in der Serie behauptet wird. "Daniela hofft auf eine Karriere, auf irgendeine - sie sieht in ihren Auftritten eine Chance auf Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte zu bekommen". Allerdings, so lobt er die Ludwigshafenerin, sei Daniela sehr realistisch, wisse, dass sie keine Model-Figur habe, dass sie es in diesem Metier zu nichts bringen werde: "Sie ist professionell, zickt nicht rum und agiert speziell für die Kamera". Er selbst habe seit Beginn der Ausstrahlung nur positive Reaktionen erhalten: "Das ist sehr gute PR, ich denke, das Jahr 2010 wird ein sehr gutes für mich." Er mache inzwischen auch sehr viel Styling bei Fotoproduktionen - zu einer solchen ist er bereits wieder nach Amerika geflogen, ab 20. Januar ist Laux dann bei der Berliner Fashionweek.
Daniela Katzenberger ist inzwischen wieder zu Hause, die Kosmetikerin kann hier ihrer Mama Iris Klein zuschauen, die ihre Kneipe "Im Bett" verlassen hat, um im Big Brother-Container neue Herausforderungen zu suchen. Dass die Mama im Gespräch ist - so oder so - scheint der Tochter indes nicht so recht zu behagen: "Dazu sage ich nichts", wimmelt sie Nachfragen nach ihren Empfindungen mit Blick auf Mama im "Big-Brother"-Container ab. Auch auf wiederholtes Nachfragen bleibt die Blondine sprachlos. Vielleicht auch deshalb, weil sie eigentlich der Meinung war, das Journalisten-Interesse gelte ihr selbst...
Sprachlos - das war auch der ehemalige Oggersheimer Ortsvorsteher und Helmut-Kohl-Vertraute Albin Fleck, als er von dem TV-Auftritt seiner Mitbürgerin hörte. "Die blamiert ganz Oggersheim", ärgerte sich der frühere Ortschef, "jetzt meinen alle Leute in Deutschland, bei uns hier wäre sowas normal..." War er schon einmal "Im Bett"? Fleck winkt ab: "Um Gottes willen - da geh ich doch nicht hin."
Der zweifache Olympiateilnehmer und ehemalige Ruder-Vizeweltmeister Winfried Ringwald schüttelt ebenfalls nur den Kopf: "Manche Leute tun alles, um irgendwie berühmt zu werden und kennen keinerlei Hemmungen, da kann man nur sprachlos zuschauen", sagte der Vorsitzende des Ludwigshafener Sportverbandes, der jahrelang als Nachbar neben der Kneipe "Im Bett" am Schillerplatz wohnte. "Ein Ruhmesblatt für die beteiligten Personen und auch für Oggersheim ist das nicht..."
So sieht es auch der renommierte Oggersheimer Gastwirt Fritz Wagner ("Goldener Stern"), bei dem vor allem Sportler verkehren: "Die blamiert unseren ganzen Berufsstand", ärgerte sich der bekannte Gastronom. Die Sendung hat er noch nicht gesehen - "aber was man so hört, reicht mir schon."
Quelle:
http://www.wormser-zeitung.de/region/rhe...gen/8230093.htm