"Big Brother"-Gewinner muss Preisgeld versteuern

Bohne
Was Fernsehzuschauer schon immer geahnt haben, hat jetzt das Kölner Finanzgericht bestätigt: Die Teilnahme bei "Big Brother" ist echte Arbeit - und der Gewinner muss seine 250.000 Euro Preisgeld daher versteuern.

Köln - "Big Brother"-Kandidaten müssen ja einiges ertragen: Nicht nur, dass sie im Laufe der Spanner-Show 24 Stunden von Kameras beobachtet werden. Auch nach dem Ende der Show müssen sie für Fotoshootings, Interviews und weitere Drehs bereitstehen - dazu verpflichtet der Vertrag mit der Produktionsfirma Endemol.

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Für das Finanzgericht Köln handelt es sich deshalb beim Container-Leben um eine einkommenssteuerpflichtige Tätigkeit, sprich: Arbeit. Der Gewinner der RTL 2-Show erbringe eine erwerbswirtschaftliche Leistung für das Preisgeld - und müsse die 250.000 Euro anders als einen Lotteriegewinn auch versteuern. Im Urteil heißt es: "Spätestens mit der Annahme dieser Summe" habe der Kandidat den "objektiv gegebenen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen seiner Tätigkeit und der Gewinnauszahlung (…) als Lohn für seine Leistung angenommen und diese damit der erwerbswirtschaftlichen Sphäre zugeordnet."

Die Verpflichtungen der "Big Brother"-Kandidaten gingen deutlich über eine "reine Spieltätigkeit" hinaus. Zwar sei anders als bei dem Format "Mein großer, dicker, peinlicher Verlobter" keine Schauspielerei bei den Mitspielern zu erkennen. Darauf hatte der Bundesfinanzhof bei seiner Entscheidung verwiesen, nach der die Gewinnerin der Sat.1-Sendung ihr Preisgeld ebenfalls versteuern musste, weil es sich um einen entgeltlichen Vertrag handele.

Doch auch bei "Big Brother" erschöpfe sich das Verhalten der Mitspieler nicht auf ein "Sich-Filmen-lassen", urteilte das Kölner Gericht. Die von den Produzenten verlangten Tätigkeiten dienten offensichtlich der Werbung. Sie seien "ansonsten bei Berufsschauspielern bekannt - zum Beispiel für mehrteilige Fernsehfilme".

cte/apn

Quelle:Spiegel Online
News-Reporter
Das ist jetzt keine Neuheit Bohne. Schleinixe hatte dieses Thema schon am
am 19.01.2010 allerdings von Focus unter Pressemeldungen BB10 auf Seite 9/
3.Beitrag reingestellt. Für Sirtl ein Riesenskandal.

Bohne
Oh sorry, hab ich nicht mitbekommen dann lösche ich es
News-Reporter
War nur ein Hinweis von mir. War nicht böse gemeint. Du musst das doch nicht löschen. Manche wissen es ja vielleicht noch nicht oder nicht mehr. Sirtl hat ja wegen diesem Urteil abgekackt.
Bohne
nee ich weiss doch dass du das nicht böse gemeint hast
ich dachte nur das wir es dann nicht Doppelt haben