05.03.10

schleinixe


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Als Daniel schließlich zurückkehrt, fragt Jenny fast ängstlich: „Und?“
Daniel, kurz im Vorübergehen: „Geht!“
Jenny, erleichtert: „Echt??? Super!“ (Man hörte die Zentnerlast Steine förmlich fallen )
Daniel, der sich im Flur eine Tasche schnappte, kommt kurz zurück und fragt, ob das Laufen klappe.
Jenny, etwas kleinlaut: „Na ja, gerade mal einen dreiviertel Kilometer, und das in mehr als einer halben Stunde!“
Daniel verschwindet wieder und Jenny trottet weiter ihren Weg zur Vollendung des ersten Kilometers.
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Daniel, jetzt in Schlafmontur, kehrt zu einem letzten Besuch zurück in den Wohnbereich und dreht sich eine Zigarette. Dabei murrt er vor sich hin: „Ich fasset nicht, ey. Der Daniel, der darf schon um 5 wieder aufstehen. Aber das is ja egal, ne?“
Jenny lacht und mahnt dann: „Weißt du, was du alleine hier nicht machen darfst, nachts? Man darf nichts trinken! Weil ja keiner da ist, um einen abzulösen. Ich trink jetzt nix mehr, weil ich muss schon voll auf die Toilette.“ (Sie hat wirklich getrunken wie ein Weltmeister )
Daniel: „Na, dann trink jetzt bloß nichts mehr!“ ( Kavalier der alten Schule – vielleicht wäre ein Angebot, sie kurz für einen Toilettengang abzulösen, hilfreicher gewesen als dieser Tipp)
Daniel verabschiedet sich zur Nacht.
Jenny: „Noch ne Zigarette?“
Daniel: „Ne, ich hab mir gerade eine gedreht für morgen früh. Die ist schon...“ Er verdreht die Augen, woraus wir schließen können, dass das gedrehte Werk nicht allzu gut gelungen war.
Jenny: „Ach so. Aber jetzt? Rauchen wir noch eine?“
Daniel: „Nö, ich hab ja schon Zähne geputzt. Gute Nacht!“ ( Kavaliers-Tat, die zweite: Jenny wollte eigentlich von Beginn an, dass Daniel ihr eine Zigarette bringt, aber das ist er geschickt umgangen)

Jenny singt zur eigenen Unterhaltung „Herzlich willkommen in unserer neuen Welt“, bricht dann aber ab und läuft etwas gequält wirkend weiter.
Uwe kommt nun ebenfalls aus dem Bad.
Auch er bekommt von Jenny den Tipp, nachts nichts auf dem Laufband zu trinken. „Ist ja keiner da zum Wechseln, verstehst du?“
Uwe: „Musst du jetzt?“
Jenny: „Ja!“
Uwe: „Dolle? Dann stell ich mich solange aufs Band!“ (Siehste, Daniel, so geht das mit dem Kavalier-Verhalten )
Jenny: „Ne, danke. Es ist ja nur noch ne Viertel Stunde. Das halt ich jetzt noch aus!“
Uwe wünscht eine Gute Nacht, schlendert in Richtung Schlafzimmer, hält dann aber inne, dreht sich um und meint bedauernd: „Och, jetzt hängste hier alleine. Das mag ich nicht!“
Jenny lacht: „Lass mal. Ich hab noch 15 Minuten, und Cora ist dann auch alleine. Das ist schon okay!“
Uwe bleibt trotzdem noch kurz, berichtet von Muskelschmerzen und dass er morgen seine Brustmuskulatur trainieren müsse, die habe er gestern vernachlässigt. Schließlich geht er dann doch und Jenny jubelt mit Blick auf die Uhr: „Yeah, nur noch 10 Minuten!“
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Die letzte Minute ist angebrochen – und Jenny singt zu diesem freudigen Anlass die „Superjeile Zick“, spurtet nach absolvierter Minute vom Laufband zur schlafenden Cora ins Schlafzimmer und weckt diese. Wieder zurückgesprintet zum Laufband, nimmt sie ihre letzten Laufschritte in Angriff.
(Der Wechsel darf 1 Minute dauern. Jenny brauchte für die Weckaktion zwar nur knappe 40 Sekunden, ging danach aber wieder aufs Landband. D.h., ganz erbenszählerisch festgestellt: der eigentliche Wechsel dauerte länger als 1 Minute. )
(Bin ich jetzt ein Iris'scher Wasserträger? )

Cora ist bereits zur Stelle und schlüpft in ihre Turnschuhe.
Jenny: „5 Kilometer habe ich geschafft. Drei weniger als Uwe. Und jetzt muss ich auf Klo!“
Spricht’s und übergibt das Laufband an Cora. Diese beginnt mit verschränkten Armen ihren betulichen Lauf (engagierter Sport der etwas anderen Art ), während Jenny im Hintergrund den überfüllten Couchtisch abräumt und sich dann noch eine Zigarette gönnt.
Nach kurzem Badgang verabschiedet Jenny sich dann mit einem "Gute Nacht! Bis gleich... Also, morgen" und entschwindet ins Schlafgemach.
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Kurzer Bericht zur aktuellen Lage:
Cora läuft recht unmotiviert und fast schon behäbig, aber ohne Unterbrechung vor sich hin.
(Das klingt nicht nett , aber sie setzt wirklich kontinuierlich langsam und fast schwerfällig einen Fuß vor der anderen und schlendert wie bei einem Park-Spaziergang. Aber halten wir ihr großzügig die Nachtzeit und den fehlenden Schlaf zugute. )
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4.06 Uhr stoppt Cora das Laufband, weckt Kristina, sprintet zurück aufs Laufband und läuft weiter.
Kristina kommt kurz danach mit zusammengekniffenen Augen in den Wohnbereich, schnappt sich ihre Sportschuhe und fragt Cora, ob sie noch kurz auf Toilette dürfe.
Cora: „Ja sicher!“

Ihre letzten Laufbandschritte verbringt Cora mit verschränkten Armen hinter dem Kopf, danach mit Zusammenräumen ihrer Jacke und des Handtuchs.
Kurz vor dem Wechsel fragt Kristina: „Und, wie isses?“
Cora: „Och, es geht. Ich hatte Schrittgeschwindigkeit 3,5. Das strengt nicht zu sehr an und ist auch nicht zu laut dann!“ ( Ja dann)
Kristina tritt nun ihre Schicht an, gleich mit einem großen Schluck aus der Wasserflasche. (Da fehlen Jennys Blasendruck-Erfahrungswerte )

Danach bittet sie Cora um eine längere Hose: „Sonst sieht man ja meine Cellulite!“ Sie lacht aber sofort und revidiert: „Ach was, ist mir doch egal!“
Allerdings möchte sie eine Zigarette gebracht bekommen, aus Sabrinas Schrank (eine der Filterzigaretten).
Cora erledigt den Auftrag und verabschiedet sich dann zur Nacht.
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Kristina kämpft etwas mit der Digitalanzeige. Sie drückt fleißig Knöpfchen und ändert öfter die Laufgeschwindigkeit. Bei Schritt-Tempo 6 bleibt sie schließlich und singt dabei: „Der Speck muss weg! Der Speck muss weg!“, lacht dann über ihr Liedchen und läuft munter weiter.

Aktuell lässt sie es etwas langsamer angehen, um ihre Zigarette zu . (Das Tempo ist dennoch noch höher als zuvor bei Cora )
Sie kaspert mit ihrem Spiegelbild herum , ändert dann summend ihre Frisur von Pferdeschwanz zu geflochtenem Zopf und gönnt sich noch ein Schlückchen Wasser.
Danach gibt sie den eigenen Personaltrainer: „Locker laufen. Immer locker laufen. So ist es schön!“
Jetzt wechselt sie zur Werbe-Sprecherin für das Laufband: „Es eignet sich auch hervorragend für ihren Hund, zum Gassi gehen.“

( Sie plappert ununterbrochen vor sich hin und spielt den Alleinunterhalter. Leider spricht sie recht leise, so dass sie neben den Schrittgeräuschen schwer zu verstehen ist. Aber sie hat Spaß.
Immer mal wieder hält sie verdutzt inne beim Sprechen, weil sie sich über ihre eigenen Worte wundert – vor allem, wenn sie mal ein englisches Wort benutzt. Aber sie unterhält offensichtlich bestens... )
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Kristina plaudert noch immer: „Ein schönes Stück, das würde auch in Ihrem Wohnzimmer schön anzuschauen sein. Ich ändere jetzt das Tempo. Dafür drücke ich einfach auf die 3.“

Sie verschluckt sich, hustet und meint laut und ernst: „Oh, Entschuldigung!“ ( höflich ist sie ja, zumindest im Umgang mit sich selbst)

Und weiter: „Oh mein Gott, wenn ich round 10 sehe, dann sprudelt die positive Energie aus mir heraus. Und die ganze Farbpalette erscheint um mich herum. (Keine Ahnung, was in dem Wasser ist ) Und wenn Sie solche Elfenbeine möchten wie ich, dann müssen Sie nur trainieren wie ich! Nach einer kleinen Pause bin ich gleich wieder für Sie da, on air!“
Die off-air-Pause nutzt sie für einen Schluck Wasser und das Weiter der noch zur Hälfte vorhandenen Zigarette. Nur drei tiefe Züge, der Rest des Glimmstängels wird für später aufbewahrt.

Und weiter geht das muntere Plappern.
Kristina: "Sämtliche Victoria Secret Models waren schon auf diesem Laufband. Glauben Sie es ruhig. Machen Sie es nach: Left, right, left. Left, right, left... So Kristina, jetzt hältst du mal die Klappe, du Plappermäulchen!"
Das selbst auferlegte Sprechverbot währt nicht lange, weiter schnattert sie fröhlich vor sich hin.
(Offen gesagt tendiere ich zwischen sprachlosem Entsetzen und schallendem Lachen beim Anblick dieser Vorstellung )
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5.02 Uhr verlässt Kristina nun das Laufband und weckt Daniel mit einem Flüstern: „Daniel, du bist dran, komm!“
Daniel steht mit einem gemurrten „Mmmh“ auf, Kristina läuft zurück aufs Laufband.
Daniel kommt ihr nach, verschlafen um sich blickend, aber sogleich in die Turnschuhe schlüpfend.

Zum Lauftempo befragt, meint Kristina: „Ja, das ist ja voll laut sonst. Da kann man nur walken.“ Und weiter gibt sie Daniel den Rat: „Du musst nur Selbstgespräche führen, dann geht die Zeit ganz schnell rum!“
Beide vollziehen nun den Laufbandwechsel, Kristina stellt fest: „Ich bin voll munter, ich glaub, ich kann jetzt nicht schlafen!“
Daniels Blick nach zu urteilen könnte er das sehr wohl , dennoch tritt er fleißig vor sich hin. Kristina besorgt ihm auf Wunsch etwas Kaltes zu trinken und geht dann zur Toilette.
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Daniel befragt die von der Toilette zurückkommende Kristina zur Laufgeschwindigkeit: „Ist das echt zu laut?“
Kristina: „Ja, Cora meinte das. Und Jenny hätte das auch so gemacht, nur bei 3,5 zu laufen.“
Daniel: „Weil sie keine Lust haben oder weil sie Rücksicht nehmen?“
Kristina: „Weil sie Rücksicht nehmen. Aber du kannst es ja mal schneller probieren!“
Was Daniel nun auch tut, mit den Worten: „Sonst schaffen wir das ja nie.“
Kristina bietet an, Daniel eine Zigarette zu drehen. Der nimmt das Angebot dankend an und erklärt: „Ich lauf hier jetzt mal nach Hause. Gerade bin ich in Hundekacke getreten!“
Kristina kichert, dreht die Zigarette und Daniel berichtet von Jennys Fauxpas mit dem abgerissenen Band. Auf Nachfrage von Kristina, ob das schlimm sei, entgegnet er: „Nö, ich denke nicht. Mal sehen, ob die das anrechnen!“ ( Im Gespräch mit Jenny hatte das zuvor nach einer Zusage seitens BB geklungen)

Kristina übergibt das gedrehte Rauchwerk und verabschiedet sich ins Bett.
Daniel: „Wie jetzt? Gehst du schlafen?“
Kristina: „Ja, sonst bin ich morgen Mittag zu müde! Gute Nacht.“
Und zurück bleibt ein der, nun wieder langsamer walkender Daniel.

Nach der Zigarette und einem großen Schluck Fanta joggt er allerdings wieder in deutlich erhöhtem Tempo.
(Geräuschbeschreibung des Laufschritts: Handbetriebene Nähmaschine von Großmutter, bei gerader Naht: Klappernd, aber flott )
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Kurz vor 6 Uhr kommt ein verschlafen dreinblickender Klaus in den Wohnbereich,
Daniel, erschrocken: „Ist das zu laut? Hört man das?“
Klaus beschwichtigt: „Nein. Aber es ist wahrscheinlich schon 6 Uhr, oder?“
Mit Blick auf die Uhr bestätigt Daniel: „Ja, fast!“
Klaus nickt: „Ich hab das immer noch drin, mit den Hühnern.“
Und mit diesem Gedenken an die Hühner verschwindet er in Richtung der Toilette.
Daniel, neu motiviert, erhöht noch einmal das Tempo.
Als Klaus zurückkommt, meint dieser gähnend: „Das (Kilometerzahl) von gestern schaffe ich heute auch nicht mehr!“ Er flaniert zur Küchenzeile, nimmt einen Schluck und Wasser und meint, sich gleich wieder schlafen zu legen. Daniel erwidert, sich nach Schicht und Hühner-Verpflegung auch noch aufs Ohr zu legen.
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Klaus verabschiedet sich in Richtung Bett, hält dann inne und meint: „Danke auch, dass du dich bedankt hast für die Zigaretten!“
Daniel, etwas überrascht: „Ja, klar, ne?“
Klaus: „Ne, ich kann es ja nicht erwarten. Aber gefreut habe ich mich schon.“
Nach kurzer Pause fährt er fort: „Ich habe gestern einiges aufgearbeitet mit der Sabrina. Fast zwei Stunden haben wir geredet draußen. Das war echt ein wichtiges Gespräch, auch für mich. Und es ist einiges heraus gekommen, dass sie in vielem so denkt wie ich. Und dass ich nicht nur der Böse bin. Mit mir kann man schon auch Spaß haben!“
Daniel: „Ja, ne. Schon. Aber ich konnt dich nicht einschätzen. Einmal bist du so wie heute, und dann wieder so: Jetzt provoziert er wieder.“
Klaus: „Ja, ich weiß. Aber das war mein Ziel, dass ich nominiert werde. Und jetzt seh ich ja am Montag: Wenn man mich nicht mehr sehen will, dann geh ich halt.“
Er erklärt sein Verhalten beim übermäßigen essen, und dass es mit Sabrina wegen der Fischstäbchen ( Ich setz das Wort bald auf meinen persönlichen Index!) einen Streit gab.
Daniel bringt Carlos ins Spiel.
Klaus: „Ja, ich kann ihm das mit Iris halt nicht verzeihen. Die Sache mit ihrem behinderten Sohn, da hab ich sie danach psyschich und physisch total ausgelaugt erlebt...“

Kurzer CUT in den Hühnerstall.

Klaus: „Und deshalb wollte ich mit Carlos auf die Liste. Und da habe ich die Nominierungen provoziert!“
Da es an der Zeit ist, begibt sich Klaus ins Schlafzimmer, um Eva zu wechseln. Diese erscheint kurz darauf und übernimmt, ohne großen Wortwechsel, das Laufband.
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Daniel, vom Laufen befreit, widmet sich nun seiner ehrenvollen Aufgabe des Hühnerbeauftragten.
Als der Hahn ihn mit lautem Ruf begrüßt, meint Daniel: „Is klar!“ und lockt den aufgeweckten Gockel auf den Boden zum bereitgestellten Fressnapf. Der will aber nicht, nur eine der Hennen wagt den Gang über das Brett hinab zum Fressen.

Die übrigen Hühner sind weniger zutraulich oder aufgeweckt, da bedarf es Daniels ganzer Überredungskunst. Er pfeift, schnalzt mit der Zunge und bietet sogar an: „Komm, ich helf dir auch runter!“
Doch alle Mühe nutzt nichts, die Hühner bleiben skeptisch blickend an der Verschlag-Öffnung stehen.
Daniel, zu Hahn Erwin: „Komm, Chef! Du musst auch runter!“
Der Chef-Titel scheint Eindruck zu schinden bei Erwin – er trottet gen Boden.
Zufrieden säubert Daniel nun den Boden, holt dann aus dem Bad frisches Wasser – nicht, ohne seine Schuhsohlen vor Eintritt ins Haus auf eventuelle Hühner-Absonderungs-Rückstände zu überprüfen – und säubert zum Abschluss das Hühnerhäuschen mir Hilfe der Schaufel.

Nach getaner Arbeit verabschiedet sich Daniel mit einem „Tschüss“ und kehrt zurück ins Haus. Dort säubert er im Bad die Hände und geht dann zu Eva.
Diese fragt, sehr müde klingend, nach der Laufgeschwindigkeit.
Daniel: "Datt schnellste war bei mir 8,5. Aber nicht lange." Und skeptisch: "Sach ma, tut dir auch alles weh?"
Eva nickt und fragt dann ihrerseits leicht verzweifelt klingend: "Was hast du denn hier so gemacht die ganze Zeit?"
Daniel: "Gesummt. Und auf die Anzeige hier geschaut. Kurz vor Schluss kam dann der Klaus. - Und ich geh jetzt mal kurz pinkeln!"
Eva nimmt es zur Kenntnis und läuft weiter.
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Zurück von der Toilette, setzt Daniel Kaffee auf. Eva ermahnt ihn, auch bitte den Turbokaffee zu nehmen. Daniel lacht und sagt, dass er daran gedacht habe. Und als kleine Aufmunterung fügt er hinzu: „Du hast ja schon fast ne halbe Stunde geschafft! Die Hälfte haste schon.“
Evas müde Gesichtszüge ändern sich auch angesichts dieser positiven Aussichten nicht wirklich, aber sie trottet tapfer weiter.

Daniel verabschiedet sich nun mit der Bemerkung: „Ich leg mich jetzt noch ne Runde hin!“
Eva, nun alleine mit dem Laufband und ihrem inneren Schweinehund , pfeift das Zwergenlied aus Disney's Schneewittchen.
(Herzallerliebst, dieses Lied - und das meine ich Ernst )
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Der eine Eintrag muss noch dazu, weil ich so erschrocken bin.

Eva weckt 7.08 Uhr den tiefschlafenden Tobi. Im Gegensatz zu seinen nächtlichen Vorgängern, die allesamt fast blitzartig in die Höhe geschossen waren beim Wecken, gibt Tobi nur ein lautes, beschwerdeartiges Murren von sich (hatte was von einer verärgert muhenden Kuh ) und schlägt zudem um sich.
Eva erschrickt, eilt dann aber mangels Zeit zurück zum Laufband und Cora übernimmt den weiteren Weckvorgang bei ihrem noch bewegungslos liegenden Bettgenossen.

Kurze Zeit später erscheint Tobi recht zerknittert wirkend im Wohnbereich und steuert erst mal die Toilette an.
Wieder zurück, setzt sich Tobi aufs Podest und schnürt seine Sportschuhe zu. Dabei fragt er müde: „Und?“
Eva: „Jaaaa. Weil beim Laufen so viele Blasen aufgegangen sind, fühlt sich das jetzt total cool an!“ ( )
Tobi tritt zum Wechsel an, den Eva laut jubelnd vollzieht. Nach einer kurzen Pause erkundigt sie sich, ob Tobi beim Wecken sauer gewesen sei. Er habe so gewirkt. (Ja, doch... )
Tobi beschwichtigt aber, dass er ganz bestimmt nicht sauer gewesen sei, nur eben müde.

Eva entledigt sich ihrer Turnschuhe und Socken, mit dem Hinweis: „Ja, hier hängen schon die Fetzen von der Blase. ( ) Und da an der Ferse ist eine, und am kleinen Zeh.“
Tobi verzieht bei diesen Schilderungen das Gesicht und wünscht dann der sich verabschiedenden Eva eine „Gute Nacht“.
Seither läuft er nun vor sich hin. (In noch seeeehr gemächlichem Schritt )