11.03.10

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5. Cora-Parallelen zu Uwes Beziehung und Tobis Ex-Beziehung
Tobi: „Die Cora hat zu mir gesagt, dass ich nicht gehen soll.“
Uwe: „Du würdest, um ihr zu zeigen, wie wichtig sie dir ist, hier raus?!“
Tobi: „Ja, wollt ich ja,. Aber SIE wollt es net. Sie hat gesagt, sie will mir das hier net zerstören.“
Uwe: „Das hat meine Freundin auch zu mir gesagt. Ich habe gesagt: Ich muss hier raus. Hier Herausforderung, Knoten..." Er lässt ein Nicht-Knoten-begeistertes Pfeifen durch die Zähne. "Und das hab ich ihr am Telefon gesagt: Ich muss hier raus! Und sie sagte: ‚Schatz, ich weiß, wie du aufgewachsen bist, wie schwer du es hattest. Und jetzt hast du eine Chance, ein Ziel, das dich vielleicht weiter bringt. Ich will nicht, dass du mal sagst, du hast das wegen mir abgebrochen.’ Da ist mir erst bewusst geworden, wie wichtig sie mir ist. Und wie sie um mich besorgt ist.“
Tobi: „Das ist auch des. Ich hatte da eine Beziehung – also bei der zweieinhalb Jahre Beziehung mit der (Fast-)Hochzeit – da habe ich gemerkt, was da ist. Mit ihr. Die Blicke...“ Er holt tief Luft und lässt eine lautes: „Boah, leck mich am Arsch!“ ertönen.
In normalem Tonfall fährt er fort: „Aber im Nachhinein hatte die dann Dinge an mir zu kritisieren, die von Anfang an da waren. Gut, Motorrad fahren kann ich verstehen, da hat man Angst. Aber des Ding is jetzt... ich hab jetzt mit Cora... Ich weiß nicht mal, ob wir ne Chance haben...“
Uwe: „Ja, wie du bei deiner Ex-Freundin das Gefühl hattest, das fehlt dir bei Cora so.“
Tobi: „Bei Cora war das schon ansatzweise so. Ich weiß auch, dass sie sich zurückgehalten hat. Ich will da ja nix kaputt machen, um Gottes willen, das wäre das Letzte, was ich will. ‚Der Tobi hat mir alles kaputt gemacht!’“
Uwe: „Du musst einfach das Gefühl haben, du kannst alles ansprechen und sie wird das verstehen.“
Tobi: „Cora hat mir vor einer, oder warens zwei Wochen gesagt: ‚Der einzige Grund weshalb ich noch hier bin, bist du.’ Da dachte ich so: ‚Ey, bitte nehm keine Rücksicht auf mich!’ Ich weiß ja, ihr geht es jetzt besser. Ich hoff es. Sie hat wieder ihren besten Freund, ihren Hund... Aber ich bin halt net da. Ich seh sie nicht!“
Uwe: „Ja, ich seh ja meine Freundin auch nicht. Aber sie kann mich sehen!“

6. Tobis Gefühlsmisere (O-Ton: Beschissen)
Tobi geht darauf nicht näher ein: „Und obwohl ich gesagt habe, dass wenn es ihr beschissen geht, dass sie gehen soll, geht es mir jetzt beschissen. Das ist doch bescheuert!“
Uwe, beruhigend: „Nein, das ist überhaupt nicht bescheuert. Was sagte da Iris? Wenn du jemanden liebst, dann achtest du darauf, dass es demjenigen gut geht, nicht dir. Und das stimmt auch.“
Tobi: „Sie hat ja auch auf mich geachtet, mit dem Essen.“
Uwe: „Ja, so ist meine Freundin auch. Sie achtet voll auf mich, und das kannte ich eben nicht. Diese Frau hat mir so viel gezeigt. Liebe gezeigt, was Familie bedeutet... Das hat mir nie jemand gezeigt. Als ich als Kind von der Schule kam, dann lagen da die Drogen auf dem Tisch. Da bin ich gleich wieder weg. Ich hab nie in meinem Leben Hausaufgaben gemacht. Zumindest nie zuhause. Ich kam als 8-Jähriger um drei nach Hause. Und meine Freundin zeigt mir jetzt, wie es sein kann.“
Tobi: „Geil!“

7. Uwes Hilfestellung
Tobi, der seine Teller-Trocken-Aktion mittlerweile beendet hat, setzt erneut an: „Ich weiß nicht, was das Beste wär. Das Beste wär, ich würde... ich würde... Ich weiß es nicht.“
Uwe versucht ihm zu helfen: „Du weißt nicht, was du machen sollst!“
Tobi: „Genau!“ ( Kommunikation kann manchmal so einfach sein)

8. Jürgen greift ein und rät von einem Auszug Tobis ab
Jetzt gesellen sich Jürgen und Daniel zu den beiden in die Küche. Jürgen übernimmt sogleich das Wort und richtet sich an Tobi: „Das letzte, was diese Frau will, ist dass du das Haus verlässt. Schon wie sie sagte: Jetzt hör auf zu heulen...“
Tobi unterbricht: „Das war ein Gag!“
Jürgen sieht das anders: „Nein. Wenn eine Frau sagt: Hör auf zu heulen, dann, weil sie einen starken Mann will. Umgekehrt – wenn du gegangen wärst, dann wär die Cora hier geblieben und hätte gekämpft. Kann sein, dass ich mich irre. Ich kenne die Cora ja net. Aber so wie ich sie einschätze, ist das letzte, was sie braucht, jemand der ihm am Arsch hängt. ( Knallharte Worte – die Holzhammermethode hat Uwes einfühlsamere Methode gnadenlos abgelöst) Entschuldigung für den Ausdruck. Aber die hat jetzt so viel um die Ohren, da braucht sie kein Problem am Arsch.“
Tobi, wenig überzeugt: „Meinste?“
Jürgen, bestimmt: „Natürlich. Denk doch mal in ihrem Sinne. Du denkst falsch. Wenn dich die Cora liebt, und davon geh ich jetzt mal aus, dann regelt sie ihre Sachen und wartet. Aber das letzte was sie braucht, wäre eine Belastung.“
Tobi, skeptisch: „Und dann kommt nicht der Punkt, wo sie mich vermisst?“
Jürgen schnaubt auf und meint lachend : "Pah, du bist ne Pussy. Bist du echt ein Biker oder fährste nur Roller?“

9. Coras Sicht der Dinge
Jürgen fährt, nun wieder ernst, fort: „Wenn du jetzt raus gehst, dann machst du mehr kaputt als gut. Ich kenne nicht die Cora, aber ich kenne ihr Beschäftigungsfeld, ihr Management.“
Tobi, fast trotzig: „Aber wenn ich mich doch beschissen fühl.“ Er versucht zu erklären, weshalb das für ihn ein Zeichen von Liebe sei, dass er so denke. Und deshalb...
Jürgen: „Jeder weiß, was Liebe ist. Du klemmst dich da extrem dahinter. Liebe muss nicht heißen: Ich häng mich an deinen HaLS. Und hier sind genug Leute – wenn es dir Scheiße geht, dann sprich hier mit jemandem!“
Uwe springt Tobi bei: „Er macht das mit sich selbst aus!“
Tobi bestätigt: „Ja, das hab ich so gelernt.“
Jürgen: „Aber das ist falsch. Du musst das rauslassen. Du brauchst jemanden. Du hast den Daniel. Du kannst auch mit dem Uwe, auch mit mir reden. Aber glaub mir, die Cora kann dich jetzt nicht geb .“
Uwe: „Sie ist auch gut abgelenkt.“
Jürgen, zu Uwe: „Wenn er jetzt rausgeht, dann macht er mehr kaputt. Sie wird ja auch die Staffel weiter verfolgen.“ Und wieder an Tobi gewandt: „Und wenn sie dich dann sieht: ‚Ich muss raus, ich will zur Cora.’ Da denkt sie auch: ‚Oh Gott, was soll das.’ Das hat nichts mit Liebe zu tun! Sie ist raus, um ihre Sachen zu regeln. Dafür braucht sie Zeit und keine weitere Belastung.“

10. Der stille Beobachter
Es erfolgt ein Zoom auf Daniel. Der sitzt schweigend etwas abseits auf der Küchenzeile und verfolgt mit halb geöffnetem Mund und großen Augen das Gespräch. ( Schnucklig, wie ein kleines Kind, das seine großen Brüder belauscht. Ich weiß, wovon ich da schreibe. )
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11. Schlechte Laune oder Ehrgeiz?
Tobi erklärt erneut, dass es ihm aber momentan einfach beschissen gehe.
Jürgen, energisch: „Was hast du für einen verschissenen, verfickten Grund, so eine Fresse zu ziehen? Bullshit! Nur weil Cora draußen ist! ... Meine Frau ist seit über nem dreiviertel Jahr in Berlin, mein Freund. Wenn ich die mit so ner Fresse sehen würde.“
Uwe mischt sich ein, beschwichtigend: „Aber er hat halt noch nicht die Gewissheit.“
Tobi, durch diesen Einwurf neu motiviert, meint: „Wenn ich ein Ziel habe, dann bin ich da ziemlich... da versuche ich alles dran zu setzen, dass es was wird. Das ist mein Ehrgeiz!“
Auch das lässt Jürgen nicht gelten: „Ja, Ehrgeiz an sich ist ja gut, aber....“

Es erfolgt eine Schalte ins Bad, wohin Daniel und Uwe kurz verzogen haben. Daniel klagt über Halsschmerzen und Uwe stellt fest, dass Tobi auch welche hätte.
Beide schlendern zurück in die Küche, wo Jürgen und Tobi sich mittlerweile im Schneidersitz auf der Kücheninsel gegenüber sitzen. ( Barfuss auf der morgigen Reiszubereitungsfläche... Aber was nimmt der BB-Insasse nicht alles für Liebesberatungen in Kauf)

12. Tobi als Belastung
Tobi: „Ich setz halt alles auf eine Karte!“
Jürgen: „Aber jetzt macht sie Sachen, die sie einhalten MUSS! Wenn du jetzt rausgehst, dann würde sie sicher sagen: ‚Ich freu mich.’ Aber du wärst eine Belastung!“
Uwe, jetzt Jürgens Seite bekräftigend: „So, wie wenn man am Telefon sagt: Schön dich zu hören, aber wir telefonieren morgen.“
Jürgen, begeistert von diesem Einwurf: „Genau! Vielleicht bist du ja in vier Wochen raus – bis dahin hat sie alles gemanagt. Dann ist gut und dann hat sie Zeit. Und du bist keine Belastung mehr!“

Daniel fasst sich ein Herz und setzt seiner Beiwohnung ein Ende: „Gut, ich geh schlafen!“
Uwe schließt sich an: „Ich auch!“
Jürgen, zu Daniel: „Wann gehst du raus zu den Hühnern?“
Daniel antwortet „Um 6“ und Jürgen meint: „Ja, da bin ich sicher noch auf!“ ( Aber doch hoffentlich schweigend mit dem Würfel, sonst endet der Dialog ja nie...)

13. Zurück zum Ehrgeiz und der Belastung
Tobi kommt von den Hühnern zurück zu seinem Problem und dem gutgemeinten Rat durch Jürgen: „Ich weiß was du meinst, aber ich bin da sehr ehrgeizig.“
Jürgen: „Das hat doch nix mit Ehrgeiz zu tun!“
Tobi, trotzig: „Doch: Ich setz alles auf eine Karte, und wenn ich auf die Fresse flieg, auch gut.“
Jürgen: „Eine Frau, eine Beziehung hat nix mit Ehrgeiz zu tun!“
Tobi: „Ich bin keine Klette oder so. Aber dann hätte ich Gewissheit. Man macht sich einfach Sorgen.“
Jürgen: „Wenn ich mein ganzes Leben lang...“ Er unterbricht und bringt es anstelle der lebenslangen Ausführung kurz auf den Punkt: „ Ich denk immer nicht an mich.“
Tobi: „Ich auch nicht!“
Jürgen, energisch: „Doch, in dem Moment denkst du nur an dich!“
Tobi: „Nee, ohne Scheiß. Ich hab das auch gerade erst dem Uwe gesagt: Wenn es anderen Leuten schlecht geht, dann schraub ich zurück!“
Jürgen: „Ja klar. Aber trotzdem. In dem Moment, wo sie hier raus ist, da hat sie so viel zu erledigen. Da wärst du eine Belastung. Und wenn du jetzt raus willst, dann denkst du da nur an dich.“
Tobi: „Aber sie hat vor ein, zwei Wochen zu mir gesagt, sie ist nur noch wegen mir hier.“
Jürgen, erfreut: „Ja siehste! Und obwohl du da warst, ist es ihr von Tag zu Tag schlechter gegangen.“
Tobi: „Ja, ich hab ja auch gesagt, sie soll keine Rücksicht auf mich nehmen.“
Jürgen erklärt die Lage am Beispiel seiner eigenen Beziehung: „Meine Frau hat gesagt: ‚Geh da rein, mach dein Ding, sei der Sonnenschein. Und ich seh dich, und wenn ich sehe, es geht dir gut, dann geht es mir auch gut.’ Und so geht es der Cora sicher auch. Sie will dich hier nicht heulen sehen. Denn dann geht es ihr so was von beschissen!“

14. Tobis Einsicht, bzw. doch keine Einsicht
Tobi: „Ja, das ist mir ja alles bewusst!“
Jürgen scheint dieses Bewusstsein nicht so recht zu glauben und erklärt weiter: „Hör auf mit der Demutsnummer. Das tut ihr net gut, wenn sie das sieht. Mach ihr den Gefallen und schau, dass du dich aufpäppelst. Sie ist natürlich net da, aber die letzte Zeit wo sie da war, war sie auch net da! Nur noch körperlich.“
Tobi: „Ja, ich kann’s ja net unterdrücken. Kannst mir nicht erzählen, dass, wenn du von ner Frau weggerissen wirst...“
Jürgen (langsam scheint er etwas die Geduld zu verlieren ): „Das ist kein Wegreißen. Das ist ein Weggehen. Da habt ihr sicher oft genug drüber gesprochen vorher...“
Tobi: „Ja, schon, aber....“
Jürgen, bestimmt: „Also, das ist kein Wegreißen!“
Tobi, unbeirrt an seiner Linie festhaltend: „Ich hab halt immer alles dran gesetzt, wenn ich dachte, das könnte was werden, dass ich das Ziel auch erreiche!“
Jürgen: „Ihr habt doch schon was. Und da haben Ehrgeiz und Zielsetzung gar nix verloren.“
Tobi: „Aber wenn sie so denkt wie ich?“
Jürgen, tief einatmend: „Sie hat aber doch ihren Job, ihre Leute. Und dann kommst du, und weil sie dich mag, ist sie dann nett. Aber in Wirklichkeit bist du da nur eine Belastung!“

15. Positives Denken
Es erfolgt eine Wiederholung des bislang Gesagten. Dem bislang aufmerksamen Leser reichen die Stichworte: Belastung – Ehrgeiz - Zielsetzung – schlechte Erfahrung – Ungewissheit – Klette.

Zu guter Letzt stellt Tobi fest, was ihn von Jürgen unterscheidet: „Da tick ich ein bisschen anders!“
Jürgen: „Ja, weil du da von Zielsetzung sprichst.“
Tobi, berharrlich: „Vielleicht macht man auch was kaputt, wenn man nicht draußen ist?“
Jürgen, entnervt: „Nein! Nein! Du musst positiv denken!“
Tobi: „Ich denk immer positiv!“ ( Jo, man nennt ihn auch gerne mal liebevoll "Think Pink")
Jürgen: „Nicht wirklich. Mit dem, was du hier sagst, denkst du eben nicht positiv.“
Tobi, resignierend: „Ich sitze halt zwischen den Stühlen.“
Jürgen: „Dann setzt dich auf einen!“

Tobi startet einen neuerlich Vorstoß, um seine Auszugsgedanken zu verdeutlichen: „Wenn deine Frau anruft und sagt, es geht ihr beschissen, dann wärst du der erste, der hier raus geht!“
Jürgen: „Ja, wenn sie anruft. Hat sie dich angerufen?“
Tobi, leise: „Nein, das würde sie ja nie machen.“

Klaus wandert vorbei in Richtung Toilette und lacht über die beiden im Schneidersitz Verweilenden. (Es ist 4.15 Uhr)
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16. Die Fast-Ehe-Freundin Tobis
Wieder folgt eine ausführliche Wiederholung der jeweiligen Sichten.
Jürgen besteht darauf, Cora erst mal Lust zu lassen. Sie solle ihre Angelegenheiten regeln, dann sei Tobi auch keine Last.
Tobi aber will sich eine mögliche Beziehung verderben. Es geht ihm schlecht im Haus – also will er raus, alles auf eine Karte setzen, volles Risiko.
Jürgen zieht sein persönliches Fazit: „Also, so was wie dich... Du bist ein Phänomen. Echt, du bist ein Kasper.“ (Zwar sagt er es lachend – aber die Augen zeigen, dass er diese Feststellung durchaus ernst meint)
Tobi will sein Denken erneut erklären: „Ich wollte mal heiraten, hab dafür meine Familie, alles verlassen. 500 km weg. Von Anfang an haben wir zusammen gewohnt.“ So weit, so gut. „Und ich war schon tätowiert, ich bin schon Motorrad gefahren. Und nach 2 Jahren kam dann: ‚Noch ein Tattoo, und ich verlass dich. Fährst du weiter Motorrad, und ich verlass dich!’“
Jürgen: „Merkst du net, dass du eigentlich jetzt im Prinzip den gleichen Fehler, den du begehen KÖNNTEST, wenn du gehst, wieder machen willst: Losrennen, alles stehen lassen, Koffer packen...“ Und eindringlich: „Daraus lern ich doch, den Fehler nicht wieder zu machen!“
Tobi rudert zurück: „Na, heute weiß ich, dass der Job Schuld war. Ich musste viel arbeiten, und für sie war Familie wichtig.“ (Seit dem Gespräch mit Uwe waren Tattoo- und Motorradverbot Schuld, jetzt ist es der Job. Verwirrt??? Dan willkommen im Club)
Jürgen will wissen, wie lange Tobi seine damalige Freundin kannte.
Tobi: „Wir haben uns einmal gesehen, dann war ein dreiviertel Jahr nix. Dann, durch eine Bekannte haben wir dann sms geschrieben und dann, ein, zwei Monate später bin ich runner.“
Jürgen will schon ansetzen, seine diesbezügliche Meinung zu äußern, da setzt Tobi entschlossen hinzu: „Weil ich alles auf eine Karte setz!“
17. Finale
Jürgen, jetzt wohl wirklich entnervt: „Spiel doch net, wenn du nicht weißt, wie das Spiel geht! Ich erzähl dir mal mein Leben! ( )
Tobi unterbindet die Lebensbeichte mit einem protestierenden: „Ich hab auch nicht immer nur Zucker in den Po geblasen bekommen!“
Er wiederholt die Familiengeschichte, den Aufbau der Firma. Zudem kommen Kindheitserfahrungen hinzu, bei denen er – aus heutiger Sicht – das Verhalten seiner Eltern falsch interpretiert habe. Letztlich aber sei er anhand dieser Erlebnisse zu einem verschlossenen Einzelkämpfer geworden.
Tobi nimmt einen großen Schluck aus seiner Wasserflasche und Jürgen zieht einen Schlussstrich: „Geh jetzt ins Bett, ich hab jetzt keinen Bock mehr mit dir zu quatschen!“ (Er lacht dabei, also kein Ende im Zorn. Nur in diskreter Entnervtheit)
Tobi lacht, klopft Jürgen dankend auf die Schulter und geht mit den Worten: „Ich geh jetzt mal duschen!“ in Richtung Badezimmer ab. (4.44 Uhr)
Jürgen schnappt sich den Zauberwürfel und beginnt jetzt, für’s Diem zu üben. ( )

Um 4.57 Uhr schlüpft Tobi dann schließlich in sein Bett.
Nach einer knappen Stunde Würfeldrehens und Anleitung-Studierens (allerdings ohne ersichtlichen Erfolg) entschließt sich auch Jürgen, nun doch nicht wie vorhergesagt auf den Hühnerbeauftragten zu warten, sondern noch etwas Augenpflege zu begehen. Somit herrscht um 5.44 Uhr dann doch endlich Nachtruhe.
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Für alle PK-Geplagten , mein persönliche Zusammenfassung zu den Gesprächen

Uwe hat auf eine recht sanfte, vorsichtige Weise versucht, Tobi einen möglichen Auszug wegen Cora auszureden.
Jürgen war da schon etwas deutlicher, vor allem in Sachen Wortwahl. Aber trotz allem blieb er doch wohlwollend mit seinen Ratschlägen.
Letzten Endes aber blieben beide Überzeugungsarten erfolglos, da Tobi auf seiner Ansicht beharrte, er müsse alles auf eine Karte setzen und um seine mögliche Beziehung kämpfen.
Kurz: Endlos lange Reden - kein Sinn
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Jürgen ist nun auch wach, Klaus rechnet die Reisportionen aus . Jenny ist auch schon wach
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Jenny schaut den heutigen Menüplan an. Jeder bekommt heute einen Apfel
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Klaus im Showroom, er zählt , wieviel Joghurt im Kühlschrank sind. Jenny räumt den Tisch auf


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Anne ist auch wach und kneift ihre Augen zu, weil das Licht zu grell ist
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Klaus erzählt, dass er mit Tobi bis 5 Uhr noch wach war
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Jenny wischt den Tisch sauber, Anne hat sich auf das Sofa gelegt.
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Klaus rührt im Reis herum, die Teller stehen schon in einer Reihe

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Anne und Jürgen schneiden sich ihre Äpfel klein. Klaus isst von den Beiden das Innere vom Apfel auf.
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Klaus erzählt, dass sie Sabrina erzählt haben, es sei eine Kamera in der Kloschüssel unten am Rand. Sie wäre damals aus dem Pool gelaufen und hätte nachgeschaut, ob das auch stimmt. Klaus pfeift und es wird in den Showroom geschaltet, als Jürgen anfing zu sprechen.

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Klaus macht nun auf jeden Teller Reis. Jürgen würde es interessieren, wieviel er wiegt. Klaus sagt, er soll sie doch mal mitbringen. Er hatte 83.9 kg und wiegt jetzt 81kg



Klaus wiegt jetzt 88.6 kg. Jürgen fängt wieder an zu sprechen und wieder sieht man den Showroom
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Anne isst schon, sie schlägt vor, die anderen BW zu wecken. Klaus sagt, dass sie immer länger schlafen und es reicht, wenn sie 30 Minuten vor Ende der Essenszeit geweckt werden. Sie könnte aber hingehen und sie wecken, aber sie lehnt ab

Klaus isst aus dem Topf den restlichen Reis, den er nicht aufgeteilt hat. Jenny fragt Klaus, ob er auch ihr Inneres vom Apfel haben möchte
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Klaus sagt zu Jürgen, dass in der Küche noch sein Reis und sein Apfel stehen würde. Jürgen will aber erstmal einen Kaffee trinken
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Jürgen erzählt, dass er zu Hause um 1 oder 2 Uhr ins Bett geht.
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Jenny bringt die Waage wieder ins Bad. Anne erwähnt schon wieder, dass man mal die BW wecken soll, denn sonst wird es eng: Jenny geht los und sagt in jedem Schlafzimmer "Guten Morgen, 35 Minuten noch zum essen"


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Eva ist auch schon wach. Jürgen fängt nun auch an zu essen, ihm fallen aber Äpfelstücke runter, die er dann auf den Tisch legt. Uwe kommt auch dazu. Anne mag den Reis nicht so, er hätte einen bitteren Nachgeschmack