Aleks: „Und geht es dir gut?“
Klaus: „Jaaa. Mal sehen. Wie das wird mit dem anderen Bereich. Ob sie uns da nur ein Osterei ins Nest legen oder was da raus kommt. Und lustig, dass sie denken, ich wäre ein Maulwurf.“
Aleks: „Ach, das ist doch nur Spaß.“
Klaus: „Nee, die glauben das!“
Aleks versteht nicht, wie man Klaus Böses unterstellen könne: „Du hast doch jedem hier ne Chance gegeben, so wie ich auch.“
Klaus: „Ja, und wenn es unfair zugeht oder so was, da bin ich auch eingeschritten.“
Aleks: „Eben. Du hast ja erzählt, wie du warst mit Iris. Du bist schon aufrecht. Bist nur einfach kein showmaker.“
Klaus: „Bin ich nicht, bin ich nicht. Klar könnte ich drauf einsteigen, so wie mit der Eva vorhin. Aber ich zieh mich da jetzt mittlerweile lieber in mein Zimmer zurück und denk mir meinen Teil.“
Aleks: „Aber warum?“
Klaus: „Das schaukelt sich sonst nur wieder hoch. Wie die Eva, als sie mit dem Messer auf mich los wollte.“
Aleks: „Eeeeecht?“
Klaus: „Ja, nach Carlos mit der Torte. Da habe ich gesagt: Nimm doch ein Messer und stech mich ab-. Und sie dann: Ja, das würde ich machen!“
Aleks: „Boah. Die kann auch ganz schön fies sein.“
Klaus: „Ja, das ist ne Hexe. Die kommt gleich nach der Lilly.“
Klaus wiederholt nun das, was er zuvor im „Männergespräch“ mit Robert erklärt hatte: Er will auf die Liste, allein gegen Uwe. Leider hat er erst zwei Stimmen mit seiner und der von Aleks. Auf Robert kann er nicht zählen, Jenny ist eh auf der anderen Seite.
Aleks kann die anderen nicht verstehen: Warum sehen sie nicht die guten Seiten an Klaus, so wie sie selbst sie ja auch sieht? Wieso sind die so verbohrt und engstirnig?
Klaus meint, das sei ihm egal, er sei es ja gewöhnt, dass alle gegen ihn seien. Aber Aleks solle sich nicht wundern, wenn er in der kommenden Woche ein „nicht-gruppen-taugliches Verhalten an den Tag lege“, etwa mit Essen oder so. Das sei sein Plan, um möglichst viele Nomistimmen zu erhaschen.
Aleks findet diese Idee nicht gut und bittet Klaus, friedlich zu bleiben.
(Das Gespräch dreht sich im Kreis: Klaus wiederholt, dass er nur mit Uwe auf die Liste möchte – Aleks erklärt ihm, was für ein wertvoller Mensch er sei, und wie dumm die anderen wären, das zu verkennen.)
Aleks beschwert sich, dass bei ihr und Klaus mit anderem Maß gemessen werde. Beispiel: „Wenn ich zu dir in die
Suite gehe, dann heißt es, ich zieh mich aus der Gruppe zurück. Was soll das? Die anderen gehen ja auch mal in ihr Schlafzimmer, da sagt keiner was!“
Klaus: „Tja, so sind sie halt. Ich bin nur froh, dass ich dich habe. Statt dem Robert jetzt. Der ist ja so... wie die Jenny. Die ist ja auch auf der anderen Seite. ( Jenny, auf der dunklen Seite der Macht – neben der Maulwurf-Vermutung der Klaus-Aufreger des Abends)
Da Klaus feststellt, dass er nun dringend schlafen müsse, wünschen sich beide eine „Gute Nacht“ mit dem Wissen, dass einzig aufeinander Verlass sei.
Im Wohnbereich stricklieslt Sabrina vor sich hin. D.h., sie macht eine bedächtige Bewegung mit der Nadel, zieht dann kräftig am Strickschlauch und betrachtet das Ergebnis. (Vielleicht wird der Strick ja durch das Ziehen länger )
Anne zeigt ihre Socken, die an den Fersen je ein Loch aufweisen und startet einen Aufruf: „Mam, schick mir bitte neue Socken!“
Robert besiegelt diese Bestellung mit einem Atzen-Gedächtnis-Bäuerchen.